| 12.03.2010 - For Those About To Rock We Salute You - AC/DC-Tickets zu gewinnen!

Lautstark machts möglich. Wir haben 2 Stehplatztickets für das ausverkaufte AC/DC Konzert vom 8. Juni 2010 in Bern zu verschenken. Nimm an unserer Verlosung teil und mit etwas Glück gehören die Tickets dir! Das folgende Interview hilft dir beim Beantworten der Wettbewerbsfragen am Ende dieser Seite:
Interview mit Pascal Rub und Frank Lenggenhager, den beiden Gründern von Lautstark Music GmbH
Überall wird von der Krise der Musikindustrie gesprochen. Wie spürt man dies im Alltag einer Promotionsagentur?
Pascal Rub: Man muss hier etwas differenzieren. Die Krise ist vor allem im Geschäft mit physischen Tonträgern, besonders beim Verkauf von CDs, spürbar. Die Leute laden legal und illegal Musik aus dem Netz und kaufen weniger CDs. Davon direkt betroffen sind die Plattenlabels und Vertriebe, weil die Umsätze weg brechen und – zumindest kurzfristig - nicht durch andere Einnahmen z.B. digitale Verkäufe, Merchandising etc. kompensiert werden können. Andere Bereiche, zum Beispiel das Live-Geschäft erfreuen sich bester Gesundheit.
Frank Lenggenhager: Wir spüren natürlich, dass die Budgets für Promotion unter Druck geraten sind. Riesige Budgets sind heute die Ausnahme und werden eigentlich nur noch dort investiert, wo die Plattenfirma oder das Management auch gute Chancen auf ansprechende Verkaufszahlen sieht. Ebenfalls fällt auf, dass Bands heute vermehrt auf Konzerttourneen gehen, um die Ausfälle bei den CD-Verkäufen durch Konzertgagen zu kompensieren. Den meisten Künstlern geht es darum, in der gewaltigen Menge an Bands überhaupt noch wahrgenommen zu werden. Deshalb vertrauen sie auf unsere Unterstützung und unser ausgezeichnetes Netzwerk zu Medien und Meinungsmachern in der Szene.
Erfreulicher Nebeneffekt dabei sind Touren von Topstars wie Coldplay, Bruce Springsteen, Muse oder AC/DC, die im Stade de Suisse Halt machen.
Pascal Rub: Ja, für mich ist insbesondere das AC/DC-Konzert ein wahres Highlight. Schon als Bub hat mich diese Band fasziniert und nicht mehr los gelassen, „High Voltage“ ist mein absolutes Lieblingsalbum.
Frank Lenggenhager: Nicht zu vergessen, dass auch viele weniger bekannte, aber durchaus interessante Künstler ebenfalls ihren Weg nach Bern finden und so zu einer Bereicherung des Nachtlebens beitragen. Heute kannst du fast jeden zweiten Abend eine interessante Band in Bern spielen sehen. Für den Musikfan ist das eine sehr erfreuliche Entwicklung.
Stichwort Nachtleben: Herr Rub, Sie haben sich als Stadtrat der FDP immer wieder für die Clubs stark gemacht. Wie steht es Ihrer Meinung um die Konzert- und Clubkultur in Bern?
Pascal Rub: Die Politik hat in den letzten Jahren damit begonnen, den Freiraum der Clubs und Veranstalter mit strengeren Lärmschutzvorschriften, Auflagen für die Überzeitbewilligung und dem Rauchverbot einzuengen. Gerade das Rauchverbot hat zum Teil massive Auswirkungen auf die Clubs und Veranstalter. Es drohen nicht nur Mindereinnahmen sondern auch Ärger mit Anwohnern, weil die Raucher gerade im Sommer vermehrt raus gehen. Bern hat eine ausgesprochen vielfältige und breite Clubszene. Wir müssen jedoch aufpassen, dass dies auch so bleibt.
Was fordern Sie von der Politik?
Pascal Rub: Es braucht pragmatische Lösungen. Es muss in dieser Stadt noch andere Orte als das „Dead End“ geben, wo es spät nachts mal lauter werden darf und man eine Zigarette zum Bier rauchen kann, ohne das gleich die Polizei kommt. Zudem ist es an der Zeit, dass Pop und Rock die Anerkennung erhalten, die sie verdienen. Unser Stapi präsentiert sich gerne mit Exponenten der Berner Pop- und Rockszene, aber diese Stadt gibt derzeit nicht einmal 1% des gesamten Kulturbudgets in diesem Bereich aus. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Bern innert weniger Jahre zu einem wichtigen Impulsgeber weltweit werden würde, wenn für Pop und Rockmusik das gleiche Budget wie zum Beispiel für Tanz zur Verfügung stehen würde. Bern hat neben den grossen Aushängeschildern wie Züri West oder Lunik eine ganze Reihe von Künstlern, die auch auf internationalem Parkett mithalten können. Man darf nicht vergessen, dass es hier nicht „nur“ um Kultur geht. Die Beispiele Schweden, Island und Flandern zeigen, dass Pop und Rock auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sein können.
Frank Lenggenhager: Das Potential ist in Bern jedenfalls vorhanden. Spontan fallen mir Filewile und Electric Blanket, aber auch Beatmans Voodoo Rhythm-Label ein. Die Berner Szene ist äusserst lebhaft, man spürt die Aufbruchstimmung. Junge Künstler wie Steff La Cheffe, Gambit, Copy & Paste oder Pablopolar stehen in den Startlöchern. Wenn solche Acts Starthilfe kriegen, dann geht hier die Post ab.
Zu den Wettbewerbsfragen:
1) Welches ist das Lieblingsalbum von Pascal Rub?
A „High Voltage“
B „Black Ice“
2) Für welche Partei kandiert Pascal Rub am 28. März 2010 für den Grossrat? A jungfreisinn (Liste 12)
B FDP.Die Liberalen (Liste 13)
3) Welches ist ein wichtiges kulturpolitisches Anliegen von Pascal Rub?
A Die Kulturbeiträge der Stadt sollen weniger in klassische Theater, Tanz und Museen und dafür vermehrt in die Popkultur fliessen.
B Die Berner Clubs und Discos müssen konsequent rauchfrei sein und bleiben.
Und so nimmst Du teil:
Schicke die Antworten (z.B. 1B2A3A) zusammen mit deiner vollständigen Adresse per E-Mail mit dem Betreff "AC/DC" an info@lautstark.ch. Teilnahmeschluss ist der 20. März 2010, 13.00 Uhr. Wir wünschen viel Glück!
Zum üblichen Kleingedruckten:
Das Mindestalter für die Teilnahme am Wettbewerb beträgt 18 Jahre. Zur Teilnahme ist ansonsten jedermann berechtigt, unter Ausschluss der Mitarbeiter von Lautstark sowie deren Angehörige. Pro Person kann nur eine Eingabe gemacht werden. Es besteht kein Zwang zum Abschluss eines Rechtsgeschäfts. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung der Preise. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Bei allfälligen Streitigkeiten, namentlich über die Gewinnzuteilung, entscheidet Lautstark endgültig. Sämtliche Daten der Teilnehmer können von Lautstark zu Marketingzwecken verwendet werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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