| Wendy McNeill - A Dreamer's Guide To Hardcore Living (Aurora)
VÖ: 09.01.2009
Wendy McNeill ist fasziniert von Aussenseitern, seltsamen Vögeln und gescheiterten Helden. Zahlreich tauchen diese Gestalten in ihren Songs auf, die mit Vorliebe schräge Geschichten erzählen. Auch auf ihrem mittlerweile fünften Album pflegt McNeill den “Folk Noir” mit Gitarre, Akkordeon und Loops. "A Dreamer's Guide to Hardcore Living" entführt den Hörer in jenen Grenzbereich zwischen Fiktion und märchenhafter Realität, wo Wölfe ihre Gestalt wechseln, Städte Tränen vergiessen und hoffnungslos romantische Schlangen und rastlose Kaninchen wohnen. Sie alle sind teil wundersamer Geschichten über Einsamkeit, Hoffnung, Liebe, Versuchung und allerlei Verbrechen aus Leidenschaft.
Wendy McNeills Begeisterung für Musik entstand bereits in ihrer Kindheit. Damals hörte sie sich stundenlang die Duettalben von Dolly Parton and Porter Wagoner an oder spielte zu ABBA-Songs im „Wonder Woman“-Kostüm auf ihrer Luftgitarre und träumte von der grossen Karriere als Superheldin oder Popstar. An der Kunsthochschule experimentierte sie mit zeitgenössischem Tanz, Fotografie und natürlich Musik.
1997 gewann McNeill einen Songwriting-Wettbewerb und erhielt so die Möglichkeit, ihr erstes Album “To Whom It May Concern” einzuspielen und am Edmonton Folk Music Festival aufzutreten. Kritiker lobten ihren ungewöhnlichen Stil und lobten sie als „talentierte Newcomerin“ und „faszinierende Künstlerin“. 2001 traf McNeill auf einen frankokanadischen Akkordeonisten und verliebte sich prompt in dessen Instrument. Fortan gehörte das Akkordeon neben der Gitarre und allerlei elektronischen Gerätschaften zum festen Bestandteil in Wendys Musik. Diese Kombination, über Jahre hinweg perfektioniert, lässt Kritiker ins Schwärmen kommen:
"Every festival offers someone to discover, and for me that was Wendy McNeill, an Edmonton musician whose sharp-edged songs with accordion and guitar seem like dispatches from a post rock cabaret."
- The Globe and Mail –
“Musik für einen unerwartet entzückenden Abend”
- Tagesanzeiger –
„ein Bijou“
- Der Bund –
„Hingehen, hören, seufzen und staunen.“
- Loop –
Wendy McNeill hat mittlerweile 5 Alben aufgenommen und in Europa, Nordamerika, Brazilien und Japan getourt. Ihre Musik wird unter anderem für Filme, Tanz- und Theaterproduktionen verwendet. Mittlerweile träumt sie nicht mehr davon, Superheldin oder Popstar zu sein. Aber sie liebt nach wie vor Dolly Parton-Songs und hofft darauf, eines Tages wieder in ein „Wonder Woman“-Kostüm zu schlüpfen.
Website:
www.wendymcneill.com
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