| Hjaltalín - Sleepdrunk Seasons (Haldern Pop Rec.)
VÖ: 06.03.2009
Es wurde viel geredet, getroffen und natürlich auch genossen, beim jährlichen Eurosonic Festival in Groningen. Eigentlich wie immer, wenn da nicht Hjaltalín auf ganzer Linie gepunktet hätten. Die Isländer avancierten an diesem Wochenende zur Festivalentdeckung und verzauberten das internationale Fachpublikum. "So klängen Arcade Fire, hätten sie ihren Wohnsitz in Island, ein Faible für seltsame Instrumente - und ein wenig mehr Freude am Leben." strahlte beispielsweise Daniel Koch vom deutschen Musikmagazin „Intro“.
Hjaltalín kommen aus Reykjavik und sind Islands neuester Exportschlager. Sie holten 5 Nominationen bei den „Iceland Music Awards“ und gewannen in der Kategorie „Best Songwriter“ (Högi Egilsson) und in der Kategorie “Brightest Hope”. Sie wurden ausserdem noch mit ihrem Song “The Trees Dont´t Like the Smoke” für die diesjährigen “Time for Peace Music and Film Awards” nominiert und stürmten mit „ Thu komst vid hjartad í mér“ die heimischen Single-Charts.
Mit den acht Bandmitgliedern kann man Hjaltalín durchaus als kleines Orchester oder als mutierte und grossgewachsene Rockband bezeichnen. Neben den üblichen Instrumenten wie Gitarre, Bass oder Schlagzeug setzen die Isländer gerne auch mal Bläser, Klarinette, Cello, Geige und Fagott ein. Beeindruckend ist die Leichtigkeit und Unbeschwertheit, mit der Hjaltalín auf ihrem Debut „Sleepdrunk Seasons“ experimentelle Klänge mit eingängigen Popmelodien verbinden. Produziert wurde das Album von Benny Hemm und Gunni Tynes von múm.
“Euphoric chamber pop” – NME
Website:
myspace.com/hjaltalinband |
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